1.05.2009
„Karate Do“ – eine Lebensgrundlage

Trainer Josef Ries

Josef „Sepp“ Ries legt erfolgreich Prüfung zum 5. Dan Shotokan ab.

Toller Erfolg für den Sportlichen Leiter des Karate-Club Neuburg.

Sepp Ries ist Gründungsmitglied des Karate-Club Neuburg (1978) und hat seitdem den Posten des Kassiers inne. Seit er vor 18 Jahren die Übungsleiterlizenz erwarb, ist er vor allem im Kinder- und Jugendbereich und hier in den letzten Jahren besonders als Wettkampftrainer erfolgreich. Dies zeigt sich in zahllosen Platzierungen seiner Schützlinge auf den vordersten Rängen  im In- und Ausland. Er selbst stand jahrelang mehrmals auf nationalen und internationalen Turnieren auf dem Siegertreppchen. Seit 1995 ist er als Bezirkskampfrichter, seit 2003 als Landeskampfrichter sowie seit 2004 als Prüfer tätig. Zusätzlich unterstützte er noch seinen Meister Geza Abraham vom TSV Ingolstadt Nord bei seiner Arbeit und übernahm nach dessen Tod auch hier die sportliche Leitung.

Sein außerordentliches Engagement für den Verein ist ihm hoch anzurechnen. Und so war es für sein Trainerteam selbstverständlich, Sepp Ries im Verein zu entlasten, damit er sich für die schwierige Prüfung vorbereiten konnte. Neun Monate trainierte Ries neben Karate, vorrangig bei Shihan Klaus Sterba, und mit Trainerkollegen Stefan Lange, auch Ausdauer bei Physio-Fitnesstrainer Peter Maier.

Er stellte sein Grundschulprogramm zusammen, befasste sich intensiv mit den Kumiteformen (Freikampf) sowie den Kata (Scheinkampf)und deren Anwendung.

Dann stellte sich der 54jährige in Erfurt einem fünfköpfigen Gremium bestehend aus dem Vorsitzenden Gilbert Gruss (9. DAN Shotokan/ehemaliger Bundestrainer Deutschland, Frankreich), Franz Bork (8. DAN Shotokan), Klaus Sterba

(7. DAN Shotokan/Weltkampfrichter), Günter Mohr (7. DAN Shotokan/ehemaliger Bundestrainer) und Gunar Weichert (6. DAN Shotokan). Eine Stunde lang führte Ries sein Prüfungsprogramm vor und konnte, nachdem das Gremium von seiner Beratung zurückkehrte, endlich aufatmen: Er hatte den 5. Dan bestanden und gehört somit zu den höchstgraduierten Karateka Bayerns.

An dieser Stelle möchte sich Sepp Ries bei allen bedanken, die ihn unterstützt haben, besonders auch bei seiner Familie.

Für Ries ist Karate Do mit den Jahren eine Lebensgrundlage geworden. Dieser Weg fordert

unter anderem intensives Training, Selbstüberwindung, Disziplin und Achtung vor Anderen. Auch der gesundheitliche Aspekt darf nicht vergessen werden. Ein Leben ohne Karate kann sich Sepp Ries schon lange nicht mehr vorstellen und hofft, sein Karate bis an sein Lebensende in irgendeiner Form weiter vertiefen zu können.

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